GAG Immobilien AG

Anders wohnen
am Grünen Weg

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Durch die Entwicklungen vor allem der letzten Jahre im Kölner Stadtteil Ehrenfeld hat sich dieses in jeder Hinsicht kontrastreich gemischte und dadurch sehr urbane Quartier mittlerweile das Prädikat „besonders angesagt“ erworben. Vor allem die Jüngeren und die Kreativen zieht es aus den üblichen Gründen – noch relativ günstige Mieten, vielfältiges Raumangebot, kultureller Reichtum – hierher. Dass aber auch die größte Wohnungsgesellschaft Kölns, die GAG, in für sie eher ungewöhnlicher Lage gerade ein Bauprojekt realisiert, erscheint auf den ersten Blick recht mutig. Vor Jahren bereits erwarb die GAG das brachliegende Grundstück einer ehemaligen Fabrik für Destillationsanlagen am Grünen Weg und eine benachbarte Fläche am Melatengürtel. In direkter Nachbarschaft befinden sich ein Baumarkt, eine ehemalige Kletterhalle, Lebensmitteldiscounter, Konzerthallen und Wohnhäuser. Unter Berücksichtigung dieser sehr heterogenen Gemengelage soll das vorhandene städtebauliche Potenzial durch eine intelligente Planung genutzt werden: eine variantenreiche Wohnbebauung, die mit kleineren Gewerbe- und Büroeinheiten verknüpft ist. Eine zentrale Rolle haben dabei Punkthäuser, die sich bestmöglich in die disparate Situation einpassen, dem gesamten Gebiet aber zugleich eine neue urbane Prägung verleihen. Die Entwürfe stammen von den Architektur- und Stadtplanungsbüros Astoc, Lorber & Paul und Molestina, der Entwurf für die Außenraumgestaltung vom Landschaftsarchitekturbüro Scape. Dabei bildet ein exponiertes Eckgebäude am Melatengürtel, das neue Domizil des Kölner Künstler Theaters, gleichzeitig den Abschluss der bestehenden Bebauung und das Entree zum neuen Wohngebiet. Auf diesem kleineren der beiden Grundstücke werden insgesamt 66 größtenteils öffentlich geförderte Wohnungen sowie Einheiten speziell für Demenzkranke errichtet. Neben dem in Ehrenfeld stark nachgefragten Wohnraumwerden durch den Theaterneubau und die Demenz-Wohngruppe auch kulturelle und soziale Ankerpunkte im Stadtteil geschaffen. Die erklärte Absicht der GAG ist darüber hinaus, dass die offene Struktur der Bebauung mit ihrer Möglichkeit der Mischnutzung von Wohnen, Arbeiten und spezialisiertem Handel auf die Umgebung ausstrahlt und Vorbildfunktion für weitere Entwicklungen hat. Den Auftakt für das unkonventionelle Bauprojekt hat übrigens der Gemeinschaftsgarten Obsthain Grüner Weg mit seinen mobilen 30
Apfel- und Birnbäumen gemacht, die im Rahmen der Freiraumgestaltung nach und nach an ihren endgültigen Standorten eingepflanzt werden, um dann den Bewohnern zur Verfügung zu stehen (siehe Projekt 13).

Über die gesamte Bebauung und die Entwürfe der beteiligten Planer und Architekten informieren große Ausstellungstafeln auf dem Gelände. Zusätzlich werden am 22. und 28. September öffentliche Führungen angeboten.

 

Living differently on Grüner Weg As a result of the developments, particularly during recent years, in the Ehrenfeld district of cologne, this neighbourhood, very urban for its wealth of every contrast imaginable, has now acquired the characterisation as 'particularly "in"'. The neighbourhood attracts younger and creative people, for the usual reasons, including rental rates that are still relatively reasonablypriced, variety in the spaces offered, and cultural wealth. But at first glance it would seem quite courageous for Cologne's largest housing company, GAG, to realise a construction project in this rather unaccustomed location. GAG had acquired the abandoned property that had once been the site of a plant where distillation equipment was made, on Grüner Weg, together with a neighbouring plot of land on Melatengürtel. Businesses in the immediate vicinity include a DIY market, a former indoor climbing hall, a food discounter, concert halls and residential housing. Taking this very heterogeneous mixture into account, the objective is to tap the existing urban potential through an intelligent plan: a varied residential development,
linked with smaller commercial and office units. A central role in this respect is played by tower blocks that fit into the disparate situation as best they can while lending the entire area a new, urban look. The designs are the work of the architectural and urban-planning offices of Astoc, Lorber & Paul and Molestina; the design for the outdoor space stems from Scape landscape architects. A prominently positioned corner building along Melatengürtel, the new home of the 'Kölner Künstler Theater', also caps the existing development while at the same time constituting the entrance to the new residential development. A total of 66 largely publicly funded flats will be built on this smaller of the two properties, along with units designed specially for dementia patients. The project will not only create residential space, which is in high demand in Ehrenfeld, but also cultural and social anchoring points through the theatre building and the residential group for dementia sufferers. Above and beyond this, it is the declared intention of GAG that the open structure of the development, with its opportunities for mixed use for living, working and specialised retail, should radiate into the surroundings to serve as a model for further developments. Incidentally, the send-off for the unconventional construction project was provided by the community garden Obsthain Grüner Weg with its 30 mobile apple and pear trees that will gradually be planted in their final locations as the open spaces take shape, where they will then be available to residents of the development (see Project 13). Largeformat exhibition panels are in place on the grounds to provide information about the overall development and designs by participating planners and architects. Public tours will also be offered on 22 and 28 September.

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